Ausführungs- und Zahlungsbedingungen

  1. Veranstalter: Helmut Schulze KG, Messen und Ausstellungen, 32427 Minden (Westf.), Meisterweg 5, Tel.0571- 51065 + 68.

  2. Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten werden mit dem technischen Rundschreiben bekanntgegeben. Die Stände müssen in dieser Zeit von den Standinhabern oder deren Vertretern ständig besetzt sein. Bei Verstößen gilt für jeden Einzelfall eine Konventionalstrafe von 500,-Euro als vereinbart. Änderungen der Öffnungszeiten behält sich die Ausstellungsleitung vor und gibt sie rechtzeitig bekannt.

  3. Zulassung und Bestätigung: Standzuweisungen erfolgen durch die Ausstellungsleitung. Anmeldungen werden erst nach erfolgter schriftlicher Bestätigung durch die Ausstellungsleitung gültig. Die Ausstellungsleitung ist berechtigt, vor und während der Ausstellung einzelne Artikel auszuschließen, wenn dies das Interesse der Ausstellung erfordert. Es bleibt der Ausstellungsleitung unbenommen, Stände und Werbeflächen aus organisatorischen Gründen oder des Gesamtbildes wegen auf einen anderen Platz zu verlegen. Die entgeltliche und unentgeltliche Abgabe von Kostproben bedarf besonderer Genehmigung der Ausstellungsleitung.Der Aussteller hat keinen Anspruch auf Konkurenzausschluss oder auf Beschränkung der Zahl von Mitwettbewerbern. Dem Aussteller wird nicht zugesichert alleiniger Anbieter eines Produktes zu sein.

    1. Freigelände: Besondere Eigenschaften des Untergrundes (Bodenbeschaffenheit, Witterungseinflüsse) werden nicht zugesichert.


  4. Standmiete: Den Ausstellern wird die Bodenfläche einschließlich Trenn- und Rückwände (2,50 m hoch ohne Anstrich) ohne An- und Aufbauten vermietet. Der Mietpreis wird jeweils vereinbart. Die Mindestgröße des Standes ist 10 qm. Jeder angefangene qm wird auf die volle Quadratmeterzahl aufgerundet. Eine Untervermietung ist nur nach vorheriger Genehmigung der Ausstellungsleitung gegen Zusatzgebühr zulässig.

  5. Die Rechnungserteilung erfolgt mit der Bestätigung.

  6. Mieten sind zur Hälfte 3 Monate nach Rechnungserhalt und der Rest bis sechs Wochen vor Beginn der Ausstellung zu bezahlen. Die Ausstellungsleitung kann bei Nichteinhaltung der Zahlungsbedingungen über den bestätigten Stand anderweitig verfügen.

  7. Für alle nicht erfüllten Verpflichtungen gegenüber der Ausstellungsleitung und ihren Vertragsfirmen steht der Ausstellungsleitung an dem eingebrachten Ausstellungsgut das Vermieterpfandrecht zu.

  8. Der Abschluß des mit dem Veranstalter geschlossenen Mietvertrages ist bindend. Ein Rücktritt ist nur mit Zustimmung der Ausstellungsleitung möglich. Sofern der Vertragspartner des Veranstalters den Vertrag kündigt, ist er zur Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25% der Standmiete verpflichtet, es sei denn, der Vertragspartner weist dem Veranstalter nach, daß infolge der Kündigung kein oder ein geringerer Schaden als 25% der Standmiete entstanden ist. Bei Rücktritt innerhalb der letzten 6 Wochen vor Beginn der Veranstaltung oder wenn der Stand nicht bezogen wird, macht der Veranstalter die Miete in voller Höhe geltend. Dabei bleibt es dem Vertragspartner nachbelassen dem Veranstalter nachzuweisen, dass infolge der Kündigung oder des Rücktritts kein oder ein geringer Schaden entstanden ist. Rücktrittsanträge sind schriftlich oder per Einschreiben an die Ausstellungsleitung zu richten.

  9. Änderungen: Sollte die Ausstellung aus zwingenden Gründen auf einen anderen als den vorgesehenen Zeitraum verlegt werden, so behalten die getroffenen Vereinbarungen auch für einen neuen Termin Gültigkeit. Der Aussteller kann aus einer Verlegung des Ausstellungstermins oder einem Ausfall der Ausstellung keine Schadensersatzansprüche herleiten, wenn die Ausstellungsleitung keine grobe Fahrlässigkeit oder kein Verschulden trifft. Kann die Veranstaltung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse nicht stattfinden, werden die eingezahlten Beträge nach Abzug einer Bearbeitungsgebühr erstattet.

  10. Auf- und Abbau: Für den Aufbau der Ausstellungsstände stehen 4 Werktage zur Verfügung. Die Stände müssen bis einen Tag vor Ausstellungsbeginn, 16.00 Uhr fertiggestellt sein. Das Aufstellen von Ausstellungsgütern über die normale Standhöhe von 2,50 m hinaus muß der Ausstellungsleitung vor dem Aufbau bekanntgegeben werden. Lt. polizeilicher Anordnung müssen alle brennbaren Dekorationsstoffe und Ausstellungsstücke feuerhemmend imprägniert sein. Der Nachweis hierfür muß vom Aussteller geführt werden. Für den Abbau der Ausstellungsstände steht nach Schluß der Veranstaltung ein Tag zur Verfügung. Kein Stand darf vor dem festgesetzten Tag ganz oder teilweise geräumt werden.Mieter die dieser Anordnung zuwiderhandeln, müssen eine Vertragsstrafe von 50 % der Standmiete zahlen. Beschädigungen und Veränderungen an den Halleneinrichtungen, die von den Ausstellern verursacht werden, werden in Rechnung gestellt. Über Stände, die am Tage vor Ausstellungsbeginn, 12.00 Uhr, nicht bezogen sind, kann die Ausstellungsleitung unter Aufrechterhaltung ihrer Forderungen frei verfügen und den Stand auf Kosten des Ausstellers dekorieren lassen. Name und Anschrift des Ausstellers muß, deutlich sichtbar, am Stand angebracht werden.

  11. Besucher-Werbung: Die Besucher-Werbung übernimmt die Ausstellungsleitung. Die Verteilung von Handzetteln (Firmenreklame) sowie das Herumtragen von Plakaten usw. außerhalb des gemieteten Standes ist unstatthaft.Werbevorträge über Lautsprecher sowie störende Musikübertragungen sind nicht gestattet. Eventuell anfallende GEMA-Gebühren hat der Aussteller zu tragen.

  12. Beleuchtungs- und Stromabnahme: Die allgemeine Beleuchtung geht zu Lasten der Ausstellungsleitung. Wünsche der ausstellenden Firmen nach weiteren Beleuchtungs- und Sonderanschlüssen auf eigene Rechnung können nur nach rechtzeitiger Anmeldung berücksichtigt werden. Die Berechnung dieser Anschlüsse nebst anteiliger Kosten der hierfür erforderlichen Ringleitung erfolgt durch den Vertragsinstallateur. Die durch einen Sachverständigen errechneten Kosten für Licht- und Kraftstromverbrauch werden den Ausstellern vor Beendigung der Ausstellung berechnet. Das gleiche gilt für evtl. erforderliche Wasseranschlüsse. Die gewünschten Anschlüsse sind spätestens vier Wochen vorher anzumelden.

  13. Bewachung: Die allgemeine Bewachung übernimmt die Ausstellungsleitung. Sie beginnt einen Tag vor Anfang und endet einen Tag nach der Ausstellung. Sonderwachen bedürfen der Genehmigung durch die Ausstellungsleitung. Die Ausstellungsleitung besitzt innerhalb der gesamten Ausstellung Hausrecht.

  14. Reinigung: Die Ausstellungsstände werden besensauber übergeben. Die Ausstellungsleitung sorgt für die Reinigung des Geländes und der Gänge. Die Reinigung der Stände obliegt den Ausstellern. Sperrmüll (Möbel, Teppichboden usw.) und Bauschutt (Keramik, Glas, Fliesen) kann nur gegen eine Sondergebür bei der Kommune entsorgt werden.

  15. Heizung: Geheizt wird während der Veranstaltung nach Bedarf, während der ausgewiesenen Öffnungszeiten.

  16. Versicherung:Die Ausstellungsleitung versichert die Veranstaltung gegen Haftpflichtschäden, sie übernimmt keine Haftung für Schäden am Ausstellergut, soweit sie nicht durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der Ausstellungsleitung oder deren Verrichtungsgehilfen verursacht worden sind.
    Es wird den Ausstellern empfohlen, ihr Ausstellungsgut auf eigene Kosten zu versichern.
    Für Personen- und Sachschäden innerhalb der Ausstellungsstände haftet der Veranstalter nicht.


  17. Anerkenntnis: Der Aussteller erkennt durch seine Anmeldung diese Bedingungen an und verpflichtet sich, alle orts-, bau- und gewerbepolizeilichen Vorschriften bzw. Anordnungen genauestens zu beachten. Mündliche Abreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

  18. Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten einschl.Wechsel- und Scheckverkehr ist Minden (Westf.).

Konkurrenzlosigkeit ausgeschlossen